Republik Tuwa

Tuwa ist eine der abgelegensten Regionen Russlands überhaupt. Man war mal unabhängig, allerdings nicht wirklich, ist heute jedenfalls massiv auf die Unterstützung aus Moskau angewiesen. Die Infrastruktur ist äußerst spärlich ausgebaut, sodass Reisen in die Republik ein wahres Abenteuer sind. Hier liegt der Mittelpunkt Asiens und – noch viel wichtiger – eine der Herzkammern der mongolischen Kultur. Das Klima ist extrem kontinental und herausfordernd, dafür aber können die Landschaften in all ihrer Vielfalt einen besonderen Reiz entfalten.

Kyzyl

Kyzyl ist das unumstrittene Zentrum der Republik Tuwa. Die Stadt wurde im Jahre 1914 als Belozorsk gegründet. Danach hieß sie Khem Beldir, was auf Tuwinisch „Stadt an den Flüssen“ bedeutet. Später erhielt sie ihren heutigen Namen, der auf die rote Fahne der Revolution rekurriert. Bis 1944 war Kyzyl Hauptstadt der unabhängigen Tuwinischen Volksrepublik, von 1944 bis 1992 der Tuwinischen Autonomen Sowjetrepublik und seitdem der Republik Tuwa innerhalb der Russischen Föderation.

Nach Berechnungen des britischen Geografen Douglas Carruthers markiert Kyzyl ziemlich genau den Mittelpunkt Asiens, woran im Stadtzentrum ein im Jahre 1968 errichteter Obelisk erinnert. Von nicht minderer Bedeutung ist der Zusammenfluss von Kleinem und Großem Jenisej, die sich just in der Stadt zum Jenisej vereinigen, – dem fünftgrößten Fluss der Erde und dem größten Flusssystem, welches in den Arktischen Ozean entwässert. Darüber hinaus liegt die Stadt im breitesten Abschnitt der Tuwinischen Senke, weshalb Kyzyl trotz des harschen Klimas von weitem fruchtbarem Weideland umgeben ist, was die Region zum logischen demografischen Zentrum Tuwas werden lässt.

In der Stadt leben 118.000 Menschen, was 36,5 Prozent der insgesamt 324.000 Einwohner Tuwas entspricht. Kyzyl nimmt also eine ähnliche Dominanz ein wie Ulan-Ude in Burjatien oder Ulaanbaatar in der benachbarten Mongolei. Die Bevölkerungsentwicklung ist bis auf eine kurze Stagnationsphase rund um die Jahrtausendwende durchgehend positiv. In den vergangenen 30 Jahren ist Kyzyl trotz aller politischen und wirtschaftlichen Instabilität um etwa 30.000 Einwohner gewachsen.

Als Hauptstadt und demografisches Zentrum ist Kyzyl gleichzeitig Kreuzungspunkt der wichtigsten Verkehrsachsen der Republik. Die wichtigste davon ist die M-54, die Fernstraße zwischen Krasnojarsk, Kyzyl und der mongolischen Grenze. Deren Name Jenisejsker Trakt ist insofern irreführend, als diese Straße zumindest auf tuwinischem Gebiet eben nicht am Jenisej entlangführt. Sie erreicht diesen aber wieder in der khakassischen Hauptstadt Abakan und folgt dem Fluss bis nach Krasnojarsk. In der anderen Richtung erreicht die Trasse nach 270 Kilometern den bilateralen Grenzübergang Arz Suur an der mongolischen Grenze. Der Jenisejsker Trakt wird in Kyzyl gekreuzt von einer – zumindest für die Republik Tuwa – ebenso wichtigen Straße. Dies ist die A 162, die sich von Saryg-Sep über Kyzyl bis nach Ak-Dowurak über 400 Kilometer durch das Tuwinische Becken zieht, dann ins nördlich benachbarte Khakassien abbiegt, um sich in der dortigen Hauptstadt Abakan mit dem Jenisejsker Trakt zu vereinigen.

Zudem verfügt die Stadt über einen kleinen Flughafen, von dem aus regelmäßige Verbindungen nach Nowosibirsk, Krasnojarsk, Irkutsk und seit kurzem auch nach Moskau angeboten werden.

In den kommenden Jahren soll Kyzyl an einen von der Südsibirischen Eisenbahn abzweigenden Schienenstrang angeschlossen werden.

Auf dem Großen Jenisej werden regelmäßige Schiffsverbindungen nach Toora Khem in die Todschinische Senke angeboten.

Das Klima ist extrem kontinental. Im Januar kann es Fröste mit bis zu minus 50 Grad Celsius geben und im Sommer steigen die Temperaturen mitunter auf über 40 Grad. Der meiste Niederschlag fällt zwar in den Sommermonaten, doch auch im Winter sind Schneefälle nicht ungewöhnlich.

Die Wirtschaft der Stadt ist geprägt von der rohstoffverarbeitenden und der Lebensmittelindustrie. Daneben sind viele Menschen im staatlichen Sektor beschäftigt. Der Tourismus spielt noch eine untergeordnete Rolle. Insgesamt sind die Stadt Kyzyl und die gesamte Republik Tuwa noch in starkem Maße auf Subventionen aus Moskau angewiesen.

Kyzyl stellt recht eindeutig das kulturelle Herz Tuwas dar. Hier findet sich die Universität der Republik, dazu eine Kunsthochschule, eine pädagogische Hochschule sowie ein Rechtskollegium für Gehörlose.

Im Nationalmuseum Aldan Maadyr ist eine reiche Sammlung archäologischer Funde ausgestellt. Das Museum des politischen Terrors ist in der ehemaligen Zentrale des NKWD untergebracht. Im Nationalen Musik- und Dramatheater werden traditionelle tuwinische Musik- und Theaterstücke aufgeführt.

Vor kurzem wurde der bei einem Erdbeben im Jahre 2011 zerstörte Konzertsaal der Philharmonie restauriert und der Öffentlichkeit übergeben.

Das tuwinische Kulturzentrum widmet sich dem immateriellen Erbe der tuwinischen Kultur.

Auf einem Höhenrücken hoch über Kyzyl ist das längste buddhistische Mantra der Welt zu erkennen. Unten im Tal liegt die tuwinische Hauptstadt Kyzyl. Foto: © Avenserd

Sehenswürdigkeiten

Das Stadtzentrum befindet sich am linken bzw. südlichen Ufer des Jenisej nur wenige Meter hinter der Vereinigung von Großem und Kleinen Jenisej. Letztere Szenerie lässt sich vom an die Innenstadt angrenzenden Stadtpark aber auch von der zentralen Uferpromenade aus besichtigen. Der Präsidentenpalast, das Parlament und das Nationaltheater befinden sich allesamt an einem namenlosen Platz, der von den Straßen Kochetova und Chuldum umschlossen wird. Hier beginnt die kompakte Innenstadt, die an ihrem östlichen Ende vom Stadtpark begrenzt wird. Am Nordrand des Platzes liegt das Khoomei-Zentrum für den tuwinischen Kehlkopfgesang. Eine Querstraße weiter gelangt man in Richtung Osten zur zentralen Markthalle.

Die vermutlich wichtigste Sehenswürdigkeit befindet sich ebenfalls direkt im Stadtzentrum und zwar an der Uferpromenade. Hier markiert ein erstmals im Jahre 1964 errichteter und 2013 durch den burjatischen Bildhauer Dashi Namdakov umgestalteter Obelisk den geografischen Mittelpunkt des asiatischen Kontinents. Am östlichen Ende der Innenstadt liegt bei einer in den Stadtpark hinüberführenden Brücke der buddhistische Tsechenling-Tempel. Ganz im Süden Kyzyls findet sich eine kleine orthodoxe Holzkirche, die im Gegensatz zu den buddhistischen Heiligtümern die stalinistischen Übergriffe unzerstört überlebt hat. Nördlich des Jenisej wurde in der Nähe des städtischen Gefängnisses ein weiterer buddhistischer Tempel errichtet – der Tuvdan Choikhorling.

Südlich der Stadt auf dem Weg zum Flughafen liegt der neu errichtete Sportkomplex Subedei.

Arshaan

Das Dorf liegt mitten in einer kleinen Hochebene etwa 25 Kilometer westsüdwestlich der am Jenisejsker Trakt gelegenen Ortschaft Turan. Die Entfernung zwischen Kyzyl und Turan beträgt etwa 75 Kilometer, sodass zwischen Kyzyl und Arshaan etwa hundert Kilometer überwunden werden müssen – drei Viertel auf gutem Asphalt und ein Viertel offroad durch recht leicht befahrbares Gelände. In dem von West nach Ost gegliederten Hochtal leben etwa tausend Menschen. Es wird vom Ujuk, einem Nebenfluss des Großen Jenisej, durchflossen. In dieser Region finden sich viele Kurgan-Hügelgräber, die der skythischen Kultur des 8. bis 10. Jahrhunderts zugeordnet werden können. Die ersten Ausgrabungen wurden in den 1970er Jahren durch den sowjetischen Archäologen Grjasnow durchgeführt, weitere zwischen 1997 und 2003 vom Deutschen Archäologischen Institut. Die deutschen Forscher konnten unter anderem eine unversehrte Grabkammer eines skythischen Königsgrabes freigelegen, was einer archäologischen Weltsensation gleichkam. Der beiliegende reiche Goldschatz liegt heute im Nationalmuseum von Kyzyl. Die künstlerischen Arbeiten zeigen ein sehr hohes technisches, handwerkliches und ästhetisches Niveau und konterkarieren damit auf eindrucksvolle Weise den Ruf der Skythen als wilde Steppennomaden.

Nicht zuletzt liegt die Hochebene von Arshaan pittoresk inmitten des Westsajans.

Saryg Sep

Das Dorf Saryg Sep mit seinen etwa viereinhalbtausend Einwohnern befindet sich 80 Kilometer ostsüdöstlich von Kyzyl, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von russischen Siedlern gegründet und hat sich bis heute einen eher russischen Charakter bewahrt. Seit wenigen Jahren ist Saryg Sep über eine asphaltierte Straße mit der tuwinischen Hauptstadt verbunden. In der anderen Richtung folgt nach fünf Kilometern eine Autofähre über den Kleinen Jenisej. Danach führt die Straße entlang des Buren-Flusses in Richtung Süden und erreicht etwa auf halber Strecke zwischen Kyzyl und der mongolischen Grenze wieder den Jenisejsker Trakt.

Landschaft in der Nähe des Dorfes Saryg Sep. Hier wurde der „tuwinische Stalin“ Salchal Toka geboren. Foto: © Vladimir Shalaev

Nicht weit entfernt von Saryg Sep durchbricht der Kleine Jenisej einen 1.800 Meter hohen Ausläufer des Akademika-Obrutschewa-Gebirges. Von dort geht es flussaufwärts immer weiter ins Gebirge bis zur Grenze in die Mongolei. Saryg Sep ist der ideale Ausgangspunkt für Touren auf dem Fluss. Bis dato hat sich aber noch keine touristische Infrastruktur herausgebildet. Salchak Toka, Präsident der Tuwinischen Volksrepublik und in dieser Eigenschaft bekannt als der „tuwinische Stalin“, wurde im nur zwei Kilometer entfernten Nachbarort Mergen geboren.

Mungun Tayga und Mugur-Aksy

Die Siedlung Mugur-Aksy gehört zu den entlegensten Orten innerhalb der bereits äußerst entlegenen Republik Tuwa und ist gleichzeitig das höchstgelegene Rajonzentrum Russlands. Der Ort liegt etwa 320 Kilometer westsüdwestlich von Kyzyl unmittelbar unterhalb des Mungun Tayga, welcher mit knapp 4.000 Metern die höchste Erhebung Tuwas darstellt. Das Bergmassiv markiert zugleich den östlichsten Ausläufer des Altai, welcher südlich von Mugur-Aksy in das ebenfalls mehr als 3.000 Meter hohe Tannu-Ola-Gebirge übergeht.

Die Siedlung liegt bei der Mündung des Mugur-Flusses in den Kargy, welcher nach 30 Kilometern in Richtung Osten die Grenze zur Mongolei überquert und nach weiteren zehn Kilometern in den abflusslosen Üüreg-See fließt. 30 Kilometer westlich von Mugur-Aksy liegen an der Nordflanke des Mungun Tayga zwei pittoreske Bergseen.

Der Mungun Tayga selbst lässt sich nur von erfahrenen Bergsteigern erklimmen. Grundsätzlich sind für die grenznahe Region eine spezielle Registrierung und Reiseerlaubnis erforderlich.

Mugur-Aksy ist über eine unbefestigte Piste entlang der mongolischen Grenze mit dem Grenzort Khandagaity verbunden. Von dort besteht eine befestigte Trasse nach Tschadan und weiter nach Kyzyl. Alternativ besitzt der Ort einen kleinen Flugplatz, der allerdings nur unregelmäßig angeflogen wird. Trotz der malerischen Lage hat sich bislang noch keine touristische Infrastruktur ausgebildet.

Todscha-Becken

Der gleichnamige Rajon ist der größte in Tuwa und nimmt den gesamten Nordosten der Republik ein. Er ist mit lediglich 6.500 Einwohnern auf einer Fläche von 45.000 Quadratkilometern extrem dünn besiedelt. Die Bevölkerungsdichte beträgt 0,15 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Region wird im Norden vom Ostsajan und im Süden vom Akademika-Obrutschewa-Gebirge eingerahmt. In der Mitte liegt die Todscha-Senke, die vom Großen Jenisej, von der Chamsara und dem Toora-Khem entwässert wird. Sie ist fast kreisrund mit einem Durchmesser von etwa 150 Kilometern. Im westlichen Teil des Beckens liegen die durchschnittlichen Höhen bei etwa 800 und im Osten bei 1.800 Metern.

Insgesamt ist die Senke durch flaches Hügelland gekennzeichnet. Hier finden sich etliche Seen, von denen der Asas der größte ist. Dessen einziger Abfluss ist der Toora-Khem, welcher nach 34 Kilometern in den Großen Jenisej mündet. Genau hier befindet sich mit dem Dorf Toora-Khem die einzige größere Siedlung der Region. Sie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Altgläubigen gegründet und hat sich bald zu einem regionalen Handelszentrum entwickelt.

Toora-Khem und das gesamte Todscha-Becken sind bislang noch nicht ganzjährig an das tuwinische Straßennetz angeschlossen. Eine 170 Kilometer lange Winterstraße beginnt in Bojarowka und führt von dort nach Norden. Diese soll in den kommenden Jahren durch eine ganzjährig befahrbare befestigte Straße ersetzt werden. Eine weitere Winterstraße zweigt in Turan vom Jenisejski-Trakt ab, erreicht den Großen Jenisej und führt an dessen Ufer bis ins 250 Kilometer entfernte Toora-Khem. In den Sommermonaten besteht auf dem Großen Jenisej ein Linienverkehr mit Schiffen zwischen Toora-Khem und Kyzyl.

Innerhalb der Todscha-Senke lassen sich von Toora-Khem nur die Siedlungen Yi und Adyr-Kejig auf einer unbefestigten Piste mit dem Auto erreichen. Alle anderen Wohnplätze, hier vor allem die Dörfer der Altgläubigen, können nur per Pferd oder Boot angesteuert werden. Immerhin gibt es eine notdürftig befestigte Straße zwischen Toora-Khem und dem Asas-See mit seinen unberührten Ufern.

Das Klima der Region ist wie in ganz Tuwa von extremer Kontinentalität gekennzeichnet. Allerdings sind die Sommer in der Todscha-Senke etwa milder, als in der tuwinischen Steppenregion rund um Kyzyl. Auch Niederschläge sind hier häufiger, als im Süden der Republik. Daraus wiederum speist sich eine reiche Vegetation aus Taiga, Riedgräsern und Birkenwäldern. Im Todscha-Becken leben etliche Säugetierarten. Die größten davon sind Braunbären, Elche, Maralhirsche und Wölfe. Zudem sind die Seen des Beckens ein wichtiges Brutgebiet für Vögel.

Tschadan

Die Stadt Tschadan gehört mit ihren 9.000 Einwohnern zu den größeren Siedlungen der Republik Tuwa. Sie liegt etwa 230 Kilometer westlich von Kyzyl und ist mit der Hauptstadt über eine durchgehend asphaltierte Straße verbunden. Das Klima ist wie überall im Tuwinischen Becken extrem kontinental. Im Ort wird alljährlich das Weltmusik-Festival Ustuu-Churee veranstaltet, welches nach dem gleichnamigen, nahegelegenen buddhistischen Kloster benannt ist, das nach seiner Zerstörung während des stalinistischen Terrors bald wiederaufgebaut werden soll.

Die Wirtschaft der Stadt wird durch den Steinkohlebergbau dominiert. Ihr bekanntester Sohn ist der langjährige und noch immer amtierende russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu.

Ersin

Der Ort mit seinen etwas mehr als 3.000 Einwohnern liegt im Südosten der Republik an der Grenze zur Mongolei. Der gleichnamige Rajon gehört zu den wenigen Gebieten Tuwas, die südlich des Tannu-Ola-Gebirges und damit bereits innerhalb der abflusslosen „Senke der Großen Seen“ liegen. 50 Kilometer südwestlich markiert ein bilateraler Grenzübergang zur Mongolei das südliche Ende des Jenisejski-Traktes. Die Republikhauptstadt Kyzyl liegt 220 Kilometer nördlich. Beide Orte lassen sich über eine durchgehend asphaltierte Straße erreichen. Zudem gibt es südlich von Ersin einen kleinen Flugplatz, von dem in unregelmäßigen Abständen Flüge nach Kyzyl angeboten werden.

Ersin liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses kurz vor dessen Mündung in den Tes. Letzterer ist der wichtigste Zufluss des Uws, des zum überwiegenden Teil in der Mongolei gelegenen, größten Sees der Region.

Etwa 30 Kilometer südsüdöstlich von Ersin liegt der Tore-Khol-See, an dessen nördlichem Ufer ein Erholungscamp eingerichtet ist. Zwischen dem See und dem westlichen Ufer des Tes-Flusses beginnt die Altan-Sandwüste, deren überwiegender Teil bereits in der Mongolei liegt.

Südlich des Tannu-Ola-Gebirgszuges sind die Niederschläge signifikant geringer als im Tuwinischen Becken. Flora und Fauna unterscheiden sich dementsprechend vom übrigen Tuwa. Insbesondere die Ufer des Tes- und des Ersin-Flusses eignen sich zur Tierbeobachtung. Sowohl westlich als auch östlich von Ersin gibt es in den Mündungsbereichen von Naryn und Ersin bzw. Ersin und Tes ausgeprägte Schwemmlandebenen, die eine Vielzahl von Tieren anlocken. Schließlich ist das Klima in der Region ansonsten extrem kontinental und niederschlagsarm.