Über mich

Falk Schäfer

Falk Schäfer

In Ost-Berlin geboren, absolvierte ich nach dem Abitur eine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann, entschied mich danach aber zur Aufnahme eines Studiums. Publizistik und Japanologie an der FU Berlin – das Erste sehr bewusst, das Zweite mehr aus Zufall. Nach dem Studium folgten drei spannende Jahre, die ich als Student, Dozent und Korrespondent in Tokyo verbrachte. Zurück in Berlin, arbeitete ich als Autor, Journalist und PR-Referent für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften, Online-Dienste und Unternehmen, gründete zusammen mit meiner Frau eine kleine Familie.

Nun soll es wieder zu neuen Ufern gehen, baue ich eine Reiseveranstaltung auf für eine Region, die mich schon in der Jugend faszinierte und seitdem immer stärker in ihren Bann zieht – die Wüsten, Wälder, Berge und Seen des postsowjetischen bzw. mongolischen Asiens. Vom Kaukasus über Zentralasien und die Mongolei nach Sibirien.

Sprachlich bin ich ganz gut gerüstet. Nach zehn Jahren Schulrussisch verkümmerten die Kenntnisse zunächst etwas, doch in den vergangenen Jahren kam das Meiste wieder ans Licht. Japanisch hat mir in der Mongolei schon oft geholfen. Englisch sowieso. Mongolisch ist eine Herausforderung für sämtliche Kiefermuskeln. Ich tue mich schwer mit der Aussprache, aber zumindest die Vokabeln sitzen. Auch Deutsch kann hier und da hilfreich sein.

Ein Blog sollte zunächst das Interesse wecken an Menschen und Landschaften. Ich dachte, es könnte sinnvoll sein, von meinen eigenen Erfahrungen in der Region zu erzählen und so das Interesse für meine Angebote zu wecken. Hat gut funktioniert, denn die Resonanz war vielstimmig und überwiegend positiv.

Pandemiebedingt hat es etwas länger gedauert als erhofft, doch nun können Sie hier endlich auch Reisen buchen.

Abgesichert werden Sie immer sein. Schließlich verlangt der deutsche Staat von Rechts wegen, dass sich jeder Veranstalter durch ausreichende Schutzbriefe für eine mögliche Insolvenz rüstet. Auch Integrität und Seriosität sind eine Selbstverständlichkeit. Doch es geht um mehr. Als Newcomer auf dem Markt will und muss ich für meine Kompetenzen werben und eigene Impulse setzen. Das will ich tun, indem sich diese Website auch weiterhin nicht auf die Darstellung von Reiseprogrammen beschränkt, sondern ausdrücklich als Informations- und Inspirationsquelle gedacht ist, die all jenen dienlich sein kann/soll, die meine Leidenschaft teilen. Ob Sie nun mit mir reisen wollen oder nicht.

Hoffentlich kann ich Sie überzeugen. Und vielleicht treffen wir uns in nicht allzu ferner Zeit irgendwo zwischen Batumi, Ulaanbaatar und Wladiwostok.

… und worum es hier gehen soll

Ostwärts Reisen

Im Khovsgol-Aimak

…zunächst vornehmlich um den mongolischen Kulturraum, zu dem ich die Mongolei selbst zähle, die südsibirischen Republiken Altai, Tuwa und Burjatien, die Umgebung des Baikalsees und die Innere Mongolei als Autonomes Gebiet der Volksrepublik China. Mit einer Fläche von dreieinhalb Millionen Quadratkilometern reicht diese Region fast an die Europäische Union heran. Hier leben aber nur 30 Millionen Menschen und wenn man die mittlerweile sehr stark han-chinesisch besiedelte Innere Mongolei herausrechnet, sind es gar nur etwas mehr als sechs Millionen.

Sechs Millionen Mongolen, Burjaten, Tuwiner, Altaier, Russen und Angehörige etlicher kleinerer Ethnien, die sich auf ein Territorium verteilen, das fast so groß ist wie Indien.

…darüber hinaus um die vielfältigen Kulturen zwischen Kaukasus, Kaspischem Meer, Zentralasien, der unendlichen Taiga und dem Pazifischen Ozean.

Dort, wo mongolische, türkische, russische und persische Einflüsse zusammentreffen, aber nie das Potential aufbrachten, die kulturelle Eigenständigkeit der lokalen Völker zu überlagern.

Dort, wo sich der wahre Kristallisationspunkt der Weltreligionen befindet. Von orthodoxen Christen, bucharischen Juden, nahezu allen Spielarten des Islam, zu lamaistischen Buddhisten und den Schamanen der Mongolei und Sibiriens.

Dort, wo sich in weiten Steppen, hochaufragenden Gebirgen, glasklaren Seen, unendlichen Wäldern, breiten Strömen und kargen Wüsten einige der weltweit spektakulärsten Landschaften auftun.

Und dort, wo die Menschen eine ganz besondere Gastlichkeit entfalten.