Georgien Ost mit Sewan-See (Armenien)

Vom Flughafen in Tiflis gleich durch in die alte Hauptstadt Mtskheta. Ausflüge zum Stalin-Museum und ins Höhlenkloster Upliszikhe. Weiter in den Hohen Norden direkt an die russische Grenze. Wilde Bergtäler, tosende Wasserfälle, tiefe Schluchten und einsame Klöster. Wieder hinab in die Ebene des Alazani-Flusses, der Herzkammer der georgischen Weinkultur. Über Sighnaghi, die georgische Stadt der Liebe, zum einsamen Höhlenkloster Davit Gareja in der weiten Steppenlandschaft entlang der aserbaidschanischen Grenze. Schließlich ein Abstecher an den armenischen Sewan-See. Goldene Ufer, ehrwürdige Klöster, ein prächtiger Friedhof und der eigenwillige Charme eines alten sowjetischen Kurbades.

Ausklang im herrlichen Tiflis, dem Geheimtipp unter den europäischen Metropolen.

Termine und Preise inkl. Flug

freie Plätze nur noch wenige freie Plätze ausgebucht oder abgesagt

Zur Buchungsanfrage
  • Teilnehmerzahl: 6 bis 12
  • Rail & Fly: 90 Euro
  • Einzelzimmerzuschlag: 150 Euro

Nachdem Georgian Airways nunmehr Insolvenz angemeldet hat, fliegen wir nicht mehr von Berlin, sondern aus München mit Lufthansa. Die Termine bleiben. Bitte lassen Sie uns wissen, wenn wir Ihnen einen Zug zum Flug zubuchen sollen.

Pandemiebedingt müssen wir das Vorhandensein eines Krankenversicherungsschutzes im Zielgebiet zur Voraussetzung einer Teilnahme machen. Gerne vermitteln wir Ihnen geeignete Angebote, die nicht viel kosten und sich in kürzester Zeit abschließen lassen.

Zudem verlangen Georgien und auch Armenien einen vollständigen Impfschutz für die Umgehung der ansonsten obligatorischen Quarantäne.

Leistungen

Linienflug (Economy) von Berlin nach Tiflis und zurück (Georgian Airways).

14 Übernachtungen in Mittelklassehotels und Pensionen.

Verpflegung laut Reisebeschreibung

Deutschsprachige Reiseleitung

Transfers in einem Reisebus mittlerer Größe

Gebühren, Eintrittsgelder, Fahrkarten

  • Stalin-Museum Gori
  • Upliszikhe-Höhlenkloster
  • Vazisubani-Weingut
  • Davit Gareja-Höhlenkloster
  • Noratus-Friedhof
  • Kloster Haghartsin
  • Zahnradbahn Mtatsminda Tiflis
  • Metro Tiflis
  • Seilbahn Vake

Informationsbroschüre mit Tipps zur Reise (Online-Versand)

Nicht enthalten:

Weitere Mahlzeiten und Getränke (siehe Reiseprogramm), Trinkgelder, Versicherungen, Visa-Gebühren

Zu den Höhepunkten der Reise zählen…

Jvari-Kloster, Stalin-Museum Gori, Upliszikhe-Höhlenkloster, Mtskheta, Ananuri-Festung, Gudauri & Kreuzpass, Trussotal, Gergeti-Dreifaltigkeitskirche, Dariali-Kloster, Gveleti-Wasserfall, Bergdorf Tsdo, Telawi, Gremi-Festung, Nekresi-Kloster, Vazisubani-Weingut, Bodbe-Frauenkloster, Sighnaghi, Davit Gareja-Höhlenkloster, Bolnissi, Kloster Haghpat, Kurbad Dilijan, Haghartsin-Kloster, Sewan-See, Sewankloster, Noratus-Friedhof, Tiflis (Rike-Park, Altstadt, Nariqala-Burg, Mtatsminda-Park, Neustadt, Marjanischwili, Sameba-Kathedrale, Vake, Schildkrötensee)

1. Tag

Flug mit Georgian Airways nach Tiflis (4 h) und Fahrt nach Mtskheta (1 h).

Der Flug dauert etwas weniger als vier Stunden und mit ein wenig Glück bieten sich ein paar schöne Blicke auf das Donaudelta, die Krim und den Hohen Kaukasus. Treffpunkt wird der Flughafen BER sein. Aus anderen Teilen des deutschsprachigen Raums können Anschlussflüge bzw. Rail & Fly-Angebote gebucht werden.

Der Flieger wird am Mittag abheben und aufgrund der zweistündigen Zeitverschiebung erst am Abend Tiflis erreichen. Wir fahren gleich durch nach Mtskheta, beziehen unser Gasthaus und verbringen in der alten georgischen Hauptstadt unsere erste Nacht. Auf dem Weg dorthin werden wir noch kurz zum Jvari-Kloster herauffahren. Hier bietet sich ein herausragender erster Blick auf Mtskheta, wo sich die Kura als mit Abstand längster kaukasischer Fluss mit dem aus dem Hohen Kaukasus herabströmenden Aragvi vereint.

Übernachtung: Mtskheta (Gasthaus)

Essen:                  abends gemeinsam in einem Restaurant in Mtskheta.

Höhepunkte: Jvari-Kloster, Mtskheta

2. Tag

Fahrt nach Gori, Upliszikhe und wieder zurück nach Mtskheta (2h). Besichtigung von Mtskheta

Wir unternehmen einen ersten Ausflug. Nach einer Stunde auf Georgiens einziger Autobahn erreichen wir Gori. Die Mittelstadt mit ihren knapp 50.000 Einwohnern hat einen äußerst berühmten Sohn und große Schwierigkeiten beim Umgang mit dessen Erbe. Josef Stalin wurde hier im Jahre 1878 in einer ärmlichen Schuhmacherhütte geboren. Rundherum erstreckt sich noch immer ein ausgreifender Propaganda-Park samt Museum, welches wir besuchen werden.

14 Kilometer hinter Gori werfen wir einen Blick auf ein pittoreskes Höhlenkloster hoch über der Kura. In der antiken Festungsstadt Upliszikhe lassen sich Siedlungsspuren bis in die Bronzezeit zurückverfolgen. Die etlichen antiken in den Fels gehauenen Kammern fesseln aber auch jeden kulturhistorischen Laien.

Von hier fahren wir etwa eine Stunde immer an der Kura entlang zurück nach Mtskheta. Die alte georgische Hauptstadt gruppiert sich um die riesige Swetizchoweli-Kathedrale und lässt sich leicht erschließen.

Übernachtung: Mtskheta (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags Restaurant in Upliszikhe, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Gori, Stalin-Museum, Upliszikhe-Höhlenkloster, Samtavro-Kloster, Swetizchoweli-Kathedrale

3. Tag

Fahrt über die Ananuri-Festung und das Gudauri-Resort nach Stepanzminda (3 h).

Wir fahren in den Hohen Kaukasus und müssen uns die engen Serpentinen mit etlichen, träge vor sich hin schnaufenden Lastern sowjetischer Bauart teilen. Die alte georgische Heerstraße ist nach den vielfältigen georgisch-russischen Verwerfungen der vergangenen Jahrzehnte der einzige Verbindungsweg zwischen beiden Ländern. Dazu passt, dass wir beständig an der Ostgrenze des abtrünnigen Südossetien entlangfahren, welches seit fast drei Jahrzehnten von Russland kontrolliert wird.

Nach knapp einer Stunde erreichen wir am Zhinwali-Stausee den Fuß des Hohen Kaukasus. Hier erhebt sich die prächtige Ananuri-Burg, welche wir mitsamt dem kurzen Weg runter zum See besichtigen werden.

Wieder eine Stunde später gelangen wir ins Skiresort Gudauri, wo sich bei einem Panorama-Bild eine atemberaubende Aussicht auf die Berglandschaften des südlichen Hohen Kaukasus bietet. Hinter den ersten Bergrücken liegt schon Südossetien…

Zweieinhalb Kilometer weiter passieren wir am Kreuzpass die kaukasische Hauptwasserscheide und damit die Grenze zwischen Asien und Europa. Unser Tagesziel Stepanzminda ist jetzt nur noch weniger als eine Stunde entfernt. Hier beziehen wir ein gemütliches Gasthaus mit Blick auf den Kazbegi-Vulkan – den heiligen Berg der Georgier.

Übernachtung: Stepanzminda (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags Picknick in Gudauri, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Zchinwali-Stausee, Ananuri-Festung, Gudauri, Panoramabild der russ.-georg. Freundschaft, Kreuzpass, Stepanzminda

4. Tag

optional: Fahrt ins Trussotal am Lauf des Terek, Wanderung im Hochgebirge und zurück nach Stepanzminda (2 h Fahrzeit).

Wir fahren zunächst etwas zurück, um bei der Ortschaft Almasiani nach rechts ins Trussotal abzubiegen und anschließend auf einer wilden Piste dem Lauf des ebenso wilden Terek-Flusses zu folgen. Dort sehen wir den Abano Mineral-See, die Zakagori-Festung, das Abano-Kloster und das Dorf Ketrisi. Der Weg mit seinen unfassbaren Aussichten auf die unverstellte Bergwelt des höchsten europäischen Gebirges wird jedoch das eigentliche Highlight sein.

Übernachtung: Stepanzminda (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags Picknick im Trussotal, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Trusso-Tal, Abano-Mineralsee, Zakagori-Festung, Abano-Kloster

5. Tag

optional: Fahrt zur Dariali-Schlucht, Wanderung am Gveleti-Wasserfall und zurück nach Stepanzminda (45 min). Dort Aufstieg zur Gergetier-Dreifaltigkeitskirche.

Heute geht es an die russische Grenze. Beim neu errichteten Dariali-Kloster zehn Kilometer nördlich von Stepanzminda bietet sich eine gute Sicht auf den georgischen Grenzposten. Nachdem von russischer Seite direkte Flüge zwischen beiden Ländern gestrichen worden sind, ist dies der einzige Verbindungsweg zwischen Georgien und Russland. Hinter der georgischen Abfertigung folgt ein langer Tunnel, auf dessen anderer Seite die russischen Grenzer warten. Nach Wladikawkas in die Hauptstadt des russischen Kaukasus sind es lediglich 30 Kilometer.

Wir jedoch fahren einen Kilometer zurück, um bei der antiken Gveleti-Kirche eine kurze Wanderung zu einem pittoresken Wasserfall zu unternehmen. Weiter auf dem Weg nach Stepanzminda schauen wir noch im Bergdorf Tsdo vorbei, welches sich wie ein Adlernest in die spektakuläre Darial-Schlucht schmiegt.

Wenn wir wieder an unserer Unterkunft angelangt sein werden, haben Sie die Wahl. Sie können sich auf den steilen Aufstieg von etwa einer Stunde wagen oder sich von unserem Fahrer auf einer mittlerweile sehr gut ausgebauten Straße zur mehr als 500 Jahre alten Gergetier Dreifaltigkeitskirche bringen lassen. Oben wartet eine unbeschreibliche Aussicht auf den mehr als 5.000 Meter hohen Kazbegi-Vulkan sowie die Dariali-Schlucht und Stepanzminda unter uns.

Übernachtung: Stepanzminda (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags Picknick am Gveleti-Wasserfall, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Dariali-Kloster, russ.-georg. Grenze, Gveleti-Wasserfall, Bergdorf Tsdo, Gergetier Dreifaltigkeitskirche

6. Tag

Fahrt über Alawerdi nach Telawi (4h 30).

Wir fahren wieder herab. Für etwa zwei Stunden nehmen wir zunächst den Weg, den wir gekommen waren. Hinter dem Zhinwali-Stausee fahren wir jedoch nicht weiter in Richtung Tiflis, sondern biegen nach Osten ab, um uns über schlechte Straßen und wilde Gebirgspässe ins Tal des Alazani-Flusses zu kämpfen. Wir sind in der ostgeorgischen Region Kakhetien, dem Land des Weins.

Zunächst besuchen wir in Alawerdi eines der ältesten und größten Klöster der georgischen Orthodoxie. Von dort geht es in die nicht weit entfernte Regionalhauptstadt Telawi, in der wir ein zentral gelegenes Hotel beziehen.

Danach unternehmen wir einen kleinen Rundgang durch das beschauliche Telawi. Von der restaurierten Cholokashwili-Straße mit ihrer traditionellen georgischen Holzbauarchitektur über das Gelände der mittelalterlichen Burg zu einem Reiterstandbild König Iraklis und einer knapp tausend Jahre alten Platane.

Übernachtung: Telawi (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Zchinwali-Stausee, Akhmeta, Alawerdi-Kloster, Telawi

7. Tag

optional: Fahrt nach Gremi und Nekresi, zum Vazisubani-Weingut und wieder zurück nach Telawi (1h 30).

Heute unternehmen wir einen kurzen Ausflug an den Fuß des Hohen Kaukasus zuerst zum Gremi-Kloster im gleichnamigen Bergdorf und dann zum Nekresi-Kloster, welches sich noch etwas höher in die ab hier aufsteigenden Berge des Hohen Kaukasus schmiegt.

Auf dem Weg zurück widmen wir uns der Hauptattraktion Kakhetiens. Georgien ist eines der Mutterländer des Weins, was sich nirgendwo sonst so eindrücklich zeigt wie hier im Osten des Landes. Allerorten verweisen Hinweisschilder auf exquisite Weingüter, fast jede Familie keltert ihre eigenen Kreationen und im September ist nahezu jeder zweite Bewohner dieses weiten Tals mit der Weinlese beschäftigt.

Im Vazisubani-Weingut lassen wir uns in die Spezifika des georgischen Weinbaus einweihen und natürlich können wir den einen oder anderen Tropfen auch probieren.

Übernachtung: Telawi (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, Mittagessen im Weingut, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Gremi-Kloster, Nekresi-Kloster, Vazisubani-Weingut, Telawi

8. Tag

Fahrt nach Sighnaghi (1h 30).

Sighnaghi gilt den Georgiern als Stadt der Liebe, weil die Kulisse von vielen Paaren als Ort ihrer standesamtlichen Trauung gewählt wird. Mit den knapp anderthalbtausend Einwohnern schmiegt sie sich wie ein Vogelnest in die Gombori-Berge über dem weiten Alazani-Tal. Die gesamte Bausubstanz war vor einigen Jahren in einem Mammutprojekt aufwendig restauriert worden, um einen Eindruck von einer mittelalterlichen georgischen Siedlung zu schaffen und den Tourismus anzukurbeln.

Auf dem Weg nach Sighnaghi besuchen wir das Nonnenkloster von Bodbe mit seinem romantischen Garten und den prächtigen Aussichten auf den Hohen Kaukasus.

Der Nachmittag und der Abend stehen Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung: Sighnaghi (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Hotel, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Frauenkloster Bodbe, Gombori-Berge, Sighnaghi

9. Tag

Fahrt zum Davit Gareja-Kloster (2 h) und weiter nach Bolnissi (3 h).

Von den bewaldeten Höhen des Kaukasus und dem fruchtbaren Tal des Alazani wechselt die Landschaft heute in karges Steppenland. Wir befahren zunächst die gut ausgebaute Straße in Richtung Tiflis. Nach einer Stunde erreichen wir bei Sagarejo den Abzweig zum Kloster Davit Gareja, wohin wir weitere 45 Minuten unterwegs sein werden.

Das Höhlenkloster ist eines der ältesten in ganz Georgien und erstreckt sich direkt an der aserbaidschanischen Grenze. Im Regelfall wird man nur den Hauptteil besichtigen können, doch mit etwas Glück darf man auch den Bergkamm besteigen, an dessen Südseite sich bereits auf aserbaidschanischem Territorium einige weiteren Kammern finden.

Weiter geht es in die stark armenisch geprägte Region Niederkartilien nach Bolnissi, wohin wir noch einmal drei Stunden unterwegs sein werden und dabei kurz die Ausläufer der georgischen Hauptstadt Tiflis streifen.

Bolnissi hieß früher Katharinenfeld und ist eine Gründung deutscher pietistischer Auswanderer. Hier besichtigen wir zunächst das unweit der Stadt gelegene Sioni-Kloster und beziehen dann ein im Stil der deutschen Siedler errichtetes Hotel.

Übernachtung: Bolnissi (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags Picknick am Davit-Gareja-Kloster, abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Davit Gareja-Höhlenkloster, gerg.-aserb. Grenze, Sioni-Kloster, Bolnissi

10. Tag

Abstecher nach Armenien an den Sewan-See (4 h).

50 Kilometer hinter Bolnissi gelangen wir an die armenische Grenze. Gemessen an anderen Erfahrungen im postsowjetischen Raum läuft das hier im Eiltempo und wir können guter Hoffnung sein, nicht allzu lange warten zu müssen. Die vorerst letzten 13 Kilometer auf georgischem Boden führen uns über Schotterwege durch einen wunderschönen Buchenwald.

In der Folge durchqueren wir über weitere zwei Stunden das Armenische Hochland, bevor es auf die steile und kurvenreiche Fahrt zum Sewan-See geht, an dem wir unweit des berühmten Sewan-Klosters ein Gasthaus beziehen.

Kurz vor dem Sewan machen wir einen kleinen Abstecher zum Haghartsin-Kloster und besichtigen das Kurbad Dilijan, welches zu Sowjetzeiten als einer der prestigeträchtigsten Urlaubsorte der Nomenklatura galt, mittlerweile aber Vieles von der alten Pracht eingebüßt hat.

Übernachtung: Sewan (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Hotel, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: georg.-arm. Grenze, Kurbad Dilijan, Kloster Haghartsin, Sewan-See

11. Tag

optional: Fahrt zu den Höhepunkten am „Armenischen Meer“ (1 h 30).

Zunächst besuchen wir mit dem Sewankloster eine Postkartenidylle, die mit Sicherheit das meistfotografierte Gebäude ganz Armeniens ist. Es lag mal auf einer Insel, doch mit der extensiven Wassernutzung rund um den See hat sich der Wasserspiegel derart verringert, dass man heute bequem auf dem Landweg zum Kloster gelangt. Von hier bietet sich eine wunderbare Aussicht auf den sich in Richtung Süden sukzessive ausweitenden See.

Nach dieser kurzen Stippvisite haben Sie die Wahl. Sie können den Tag ungestört am Strand verbringen oder mit uns auf einen kurzen Ausflug kommen.

Wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, werden Sie nach einer halbstündigen Fahrt in Hayravank ein weiteres pittoreskes Kloster am See besichtigen, welches sogar noch etwas älter ist als das Sewankloster. Nur zehn Kilometer weiter südlich liegt der mittelalterliche Friedhof von Noratus, wo – in ebenfalls prächtiger Kulisse – hunderte Gedächtnissteine aufgestellt sind. Die sogenannten Khatshkars sind ein Ausweis der frühen armenischen Steinmetzkunst, teilweise mehr als tausend Jahre alt und eines der zentralen Symbole der armenischen Kultur. Sie werden nicht viel länger als eine Stunde im Auto unterwegs gewesen sein.

Übernachtung: Sewan (Gasthaus)

Essen:                  Frühstück im Gasthaus, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Sewankloster, Hayra-Kloster, Noratus-Friedhof, Sewan-See

12. Tag

Fahrt durchs Armenische Hochland zurück über die Grenze und weiter nach Tiflis (5 h).

Wir werden dieses Mal einen anderen Grenzübergang ansteuern und noch einmal spektakuläre Wege durch die armenischen Berge befahren. Auf dem Weg besuchen wir das ehrwürdige Haghpat-Kloster und erreichen nach dreieinhalb Stunden die Grenze, werden dort hoffentlich schnell durchgelassen und steuern nach nur einer weiteren Fahrtstunde die georgische Hauptstadt Tiflis an.

Unser letztes Hotel liegt gemütlich zwischen dem modernen Rike-Park, der prächtigen Metekhi-Kirche und dem geschäftigen Viertel um die Avlabari-Metrostation. Hier werden wir nur kurz die Koffer abstellen, um uns im Anschluss ein letztes Mal von unserem Bus kutschieren zu lassen. Und zwar auf den Mtatsminda-Berg, von dem sich eine spektakuläre Sicht auf die herrlich gelegene georgische Hauptstadt bietet. Ein angemessener Beginn für unsere verbleibende Zeit in Tiflis.

Mtatsminda ist ein riesiger Vergnügungspark mit etlichen Attraktionen für Jung und Alt. Runter vom Berg geht es mit einer Zahnradbahn und weiter zu Fuß am georgischen Parlament vorbei zum repräsentativen Freiheitsplatz. Danach durchstreifen wir den südlichen Teil der Altstadt, überqueren auf der modernen Friedensbrücke die Kura und erreichen nach einem schönen Spaziergang durch den Rike-Park das Hotel.

Übernachtung: Tiflis (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Hotel, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Kloster Haghpat, arm.-geor. Grenze, Mtatsminda-Berg, Freiheitsplatz, Altstadt, Rike-Park

13. Tag

optional: Sameba-Kathedrale, Altstadt, Nariqala-Burg und Bäderviertel.

Heute spazieren wir zunächst zur riesigen Sameba-Kathedrale hoch über dem östlichen Kura-Ufer. Der Abstieg bringt uns am Präsidentenpalast vorbei zur vielbefahrenen Baratashwili-Brücke, auf der wir im Fußgängergeschoss direkt unter dem Verkehr die Kura überqueren.

Nun durchstreifen wir die Altstadt von Nord nach Süd – vom verspielten Uhrenturm über die Sioni-Kathedrale und den Jerusalem-Platz zur Bethlehem-Kirche. Nicht allzu lange Treppen bringen uns auf den Höhenzug mit der „Mutter Georgien-Statue“ und der Nariqala-Burg. Von dort führt uns der Abstieg ins alte muslimische Bäderviertel und in die Schlucht des Leghvtakhevi-Flusses mitsamt einem kleinen Wasserfall. Nun ist es nicht mehr weit zu unserem Hotel. Am Vakhtang Gorgsali-Platz vorbei über die Metekhi-Brücke auf die andere Seite der Kura.

Den Abend haben Sie zu Ihrer freien Verfügung.

Übernachtung: Tiflis (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Hotel, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends individuell (ggf. mit Beratung)

Höhepunkte: Sameba-Kirche, Altstadt, Mutter Georgien, Nariqala-Burg, Bäderviertel, Metekhi-Kirche

14. Tag

optional: Gründerzeitviertel, Finanzzentrum, Siegespark, Schildkrötensee und die Metro.

Sie können diesen letzten Tag in Tiflis natürlich auch individuell gestalten, doch wir möchten Ihnen zumindest ein Angebot machen.

Wir fahren mit der Metro zum Freiheitsplatz, durchstreifen den gediegenen Norden der Innenstadt, überqueren die Dry Bridge mit ihren Flohmärkten und gelangen am anderen Ufer der Kura zum von deutschen Siedlern geprägten Gründerzeitkiez Marianishwili.

Von dort nehmen wir den Bus ins exklusive Viertel Vake, wo sich einerseits das georgische Finanzzentrum und andererseits der gleichnamige Siegespark befinden. Wir fahren mit einer Seilbahn hoch zum Schildkrötensee, genießen die ruhige Atmosphäre in den grünen Bergen über der Stadt und stürzen uns danach wieder ins Getümmel. Zurück nach Avlabari geht es mit Bus und Bahn. Bus zur Metrostation Delissi, Metrolinie 2 zum Hauptbahnhof und schließlich die 1 zurück nach Avlabari. Für alle, die zum ersten Mal im post-sowjetischen Raum unterwegs sind, ist eine Fahrt mit der Metro ein Highlight an sich.

Am Abend werden wir uns bei einem letzten georgischen Gastmahl von diesem wunderbaren Land und seiner prächtigen Hauptstadt verabschieden.

Übernachtung: Tiflis (Hotel)

Essen:                  Frühstück im Hotel, mittags individuell (ggf. mit Beratung), abends gemeinsam im Restaurant

Höhepunkte: Neustadt, Dry Bridge, Marianishwili, Vake, Siegespark, Schildkrötensee

15. Tag

Rückflug nach Berlin

Wir fliegen mit Georgian Airways zurück und werden schon am Mittag den Flughafen BER erreichen.

Essen:                  Frühstück im Hotel, ansonsten Versorgung durch die Fluggesellschaft